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Romeo Lacher

Präsident des Verwaltungsrates , SIX

Dr. Romeo Lacher ist seit Januar 2008 Mitglied des Verwaltungsrates von SIX. Er promovierte an der Universität St. Gallen und absolvierte anschliessend das Advanced Management Program der Harvard Business School in Boston. Während mehr als 20 Jahren war er in verschiedenen Führungsrollen bei der Credit Suisse tätig, zuletzt als Chief Operating Officer der International ­Wealth Management Division und als Mitglied des IWM Management Committee. Seit April 2019 ist Dr. Romeo Lacher zudem Präsident des Verwaltungsrates der Julius Bär Gruppe.

panel | Deutsch

8.45 Uhr

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Mehr Effizienz und Differenzierung dank Digitalisierung

Im ersten Panel am NZZ SIFF diskutierten Pia Tischhauser, Urs Rohner, Romeo Lacher und Cornelia Stengel unter der Leitung von Moderatorin Carolin Roth über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den Finanzplatz Schweiz.
«Die Digitalisierung hat unser Geschäft schon sehr weitgehend erfasst», so Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse. Auch wenn das für manche vielleicht nicht so sichtbar sei. Das Ziel sei, die Bank-Dienstleistungen mit Hilfe digitaler Prozesse besser und einfacher zu machen und mit digitalen Applikationen die Fehlerquote zu senken.
«In der Schweiz tun sich viele noch schwer, eine data-driven Firma zu sein», sagte hingegen Pia Tischhauser, Mitglied Konzernleitung Boston Consulting Group. Gerade im Versicherungsgeschäft würden Daten grössere Differenzierung ermöglichen. «Wir müssen lernen, Kundendaten konsequent zu nutzen.» Da sei uns Asien weit voraus.
Romeo Lacher, Verwaltungsratspräsident von SIX, möchte die Bewertung und den Handel von Wertpapieren vollständig digitalisieren, weil das massive Effizienzgewinne für die Branche ermögliche. Allerdings sei noch nicht klar, welche Technologie auf dem Markt Akzeptanz finden wird. Deshalb würde man zurzeit verschiedene Dinge ausprobieren.
Cornelia Stengel, Dr. iur. Rechtsanwältin und ständiger Gast der Fachkommission Digitalisierung der Schweizerischen Bankiervereinigung, erklärte, dass sich die Schweiz bemühe, auch bei der Digitalisierung auf sehr hohem Niveau zu regulieren. «Die Probleme bestehen eher bei der Umsetzung der Gesetze.» Diese würden oft zu eng ausgelegt und Regulierungen führten teilweise zu unerwünschten Nebeneffekten. «Wir sollten die Spielräume der Gesetze besser ausnutzen.»