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Pia Tischhauser

Mitglied der Konzernleitung, Boston Consulting Group

Pia Tischhauser wurde 2016 von der weltweiten Partnergruppe in die Konzernleitung der Boston Consulting Group gewählt. Ein Jahr zuvor wurde ihr die globale Leitung für das Versicherungsgeschäft übertragen. Seit ihrem Einstieg 1998 war sie für BCG in den Büros in Zürich, Chicago und London tätig, wo sie 2013 Mitglied des Europäischen Management Teams wurde. Sie betreut mit ihren Teams digitale Transformationsprojekte in Asien, vornehmlich China, sowie den USA. Seit der Geburt ihres Sohnes begleitet Pia Tischhauser vermehrt auch in der Schweiz und Europa ansässige Finanzinstitute beim grundlegenden Wandel hin zu agilen und digitalen Unternehmen. Sie studierte Ökonomie und Linguistik an der Universität Bern und Finance & Marketing an der Kellogg Graduate School of Management, Northwestern University.

panel | Deutsch

08.45 Uhr

Review
2019

Mehr Effizienz und Differenzierung dank Digitalisierung

Im ersten Panel am NZZ SIFF diskutierten Pia Tischhauser, Urs Rohner, Romeo Lacher und Cornelia Stengel unter der Leitung von Moderatorin Carolin Roth über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den Finanzplatz Schweiz.
«Die Digitalisierung hat unser Geschäft schon sehr weitgehend erfasst», so Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse. Auch wenn das für manche vielleicht nicht so sichtbar sei. Das Ziel sei, die Bank-Dienstleistungen mit Hilfe digitaler Prozesse besser und einfacher zu machen und mit digitalen Applikationen die Fehlerquote zu senken.
«In der Schweiz tun sich viele noch schwer, eine data-driven Firma zu sein», sagte hingegen Pia Tischhauser, Mitglied Konzernleitung Boston Consulting Group. Gerade im Versicherungsgeschäft würden Daten grössere Differenzierung ermöglichen. «Wir müssen lernen, Kundendaten konsequent zu nutzen.» Da sei uns Asien weit voraus.
Romeo Lacher, Verwaltungsratspräsident von SIX, möchte die Bewertung und den Handel von Wertpapieren vollständig digitalisieren, weil das massive Effizienzgewinne für die Branche ermögliche. Allerdings sei noch nicht klar, welche Technologie auf dem Markt Akzeptanz finden wird. Deshalb würde man zurzeit verschiedene Dinge ausprobieren.
Cornelia Stengel, Dr. iur. Rechtsanwältin und ständiger Gast der Fachkommission Digitalisierung der Schweizerischen Bankiervereinigung, erklärte, dass sich die Schweiz bemühe, auch bei der Digitalisierung auf sehr hohem Niveau zu regulieren. «Die Probleme bestehen eher bei der Umsetzung der Gesetze.» Diese würden oft zu eng ausgelegt und Regulierungen führten teilweise zu unerwünschten Nebeneffekten. «Wir sollten die Spielräume der Gesetze besser ausnutzen.»