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Axel A. Weber

Präsident des Verwaltungsrats , UBS Group AG

Axel A. Weber ist seit 2012 Präsident des Verwaltungsrats von UBS. Er ist unter anderem Verwaltungsratsvorsitzender des Institute of International Finance, Verwaltungsratsmitglied der Inter­national Monetary Conference und der Schweizerischen Bankiervereinigung sowie Mitglied der Group of Thirty. Von 2004 bis 2011 war Axel A. Weber Präsident der Deutschen Bundesbank, Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank, Verwaltungsratsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Gouverneur des Internationalen Währungsfonds für Deutschland sowie Mitglied der G7- und G20-Minister und -Gouverneure. Seine akademische Karriere umfasst Professuren an mehreren Universitäten. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Siegen, wo er auch habilitierte.

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15.45 Uhr

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Warten auf die Rezession

Im Panel zur Geldpolitik diskutierten Walter B. Kielholz, Michael M. Liès, Adam Tooze und Axel A. Weber über die Auswirkungen der Finanzkrise zehn Jahre danach und die heutige Rolle der Zentralbanken.

Für Walter B. Kielholz, Verwaltungsratspräsident der Swiss Re, besteht die grösste Gefahr im Moment darin, dass es gar keine Rezession geben könnte. Denn Rezessionen seien hin und wieder nötig, um Schulden abzubauen und Industrien zu rekonstruieren. Wichtig sei es, danach wieder sanft zu landen.

«Man hat es in den letzten zehn Jahren versäumt, fiskalische und politische Reformen zu ergreifen und stattdessen vor allem an der Geldpolitik geschraubt», kritisierte der Verwaltungsratspräsident der UBS Axel A. Weber. Michael M. Liès, Verwaltungsratspräsident der Zurich Versicherungen, pflichtete ihm bei. Dennoch müssten auch die Firmen selbst Verantwortung übernehmen und nicht immer alles an die Politik und die Zentralbanken delegieren.

Adam Tooze, britischer Wirtschaftshistoriker und Professor an der Columbia University, betonte, dass gerade bei der Bekämpfung des Klimawandels ein aktives Engagement der Finanzinstitute zentral sei. «Es geht hier nicht um die Rettung von ein paar Eisbären, unser ganzes System ist in Gefahr.»