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Axel A. Weber

Präsident des Verwaltungsrats , UBS Group AG

Axel A. Weber ist seit 2012 Präsident des Verwaltungsrats von UBS. Er ist unter anderem Verwaltungsratsvorsitzender des Institute of International Finance, Verwaltungsratsmitglied der Inter­national Monetary Conference und der Schweizerischen Bankiervereinigung sowie Mitglied der Group of Thirty. Von 2004 bis 2011 war Axel A. Weber Präsident der Deutschen Bundesbank, Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank, Verwaltungsratsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Gouverneur des Internationalen Währungsfonds für Deutschland sowie Mitglied der G7- und G20-Minister und -Gouverneure. Seine akademische Karriere umfasst Professuren an mehreren Universitäten. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Siegen, wo er auch habilitierte.

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15.45 Uhr

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WIRTSCHAFTSGESPRÄCH

Unter der Leitung von Felix E. Müller diskutierten UBS-Verwaltungsratspräsident Axel A. Weber und Thomas Knecht (Inhaber und Verwaltungsratspräsident, Knecht Holding AG) am SIFF, inwiefern die Finanzkrise das Verhältnis der Schweizer Realwirtschaft zu den Finanzinstitutionen verändert hat. «Ich beobachte, dass die KMU heute deutlich mehr Bankbeziehungen haben als vor der Finanzkrise», sagte Knecht als Vertreter der Werkplatzes Schweiz. Ausserdem sei es für kleinere Firmen noch aufwändiger und schwieriger geworden, einen Kredit zu bekommen – gerade bei den von den neuen Regulierungen besonders betroffenen Grossbanken. Weber versicherte, dass die UBS nach wie vor an KMU als Kunden interessiert sei und momentan alles daran setze, nach der Finanzkrise verlorene Kunden wieder zurückzugewinnen. Knecht sieht in innovativen, neuartigen Finanzdienstleistern, die zum Beispiel Investoren und Kreditnehmer auf Webplattformen direkt zusammenbringen, eine Chance für KMU. Auch Weber ist der Ansicht, dass es in der Schweiz zusätzliche Player brauche, die zum Beispiel Risikokapital für innovative Startups zur Verfügung stellen. «Ich warne aber vor diesen Schattenbanken, denn diese umgehen die heute geltenden, strengen Regulierungen, und könnten als erste Probleme machen.»