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Thomas Knecht

Verwaltungsratspräsident, Knecht Holding AG

Dr. Thomas Knecht leitet seit 2008 als Inhaber und Verwaltungsratspräsident die Knecht Holding. Die Unternehmensgruppe ist mit verschiedenen Firmen im öffentlichen Verkehr und in der Tourismusbranche tätig und beschäftigt 1600 Mitarbeitende. Vor seinem Engagement bei Knecht Holding arbeitete Thomas Knecht als Managing Director bei McKinsey Schweiz. Zudem war er von 1999 bis 2006 Mitglied des Verwaltungsrates von McKinsey weltweit. Heute ist Thomas Knecht Stiftungsratspräsident der »venture foundation», Vizepräsident des Stiftungsrates von Avenir Suisse sowie Stiftungsrat der ETH Foundation. Er hat an der ETH in Zürich und in Lausanne Betriebswissenschaften studiert und im Bereich Operations Research doktoriert.

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2018

WIRTSCHAFTSGESPRÄCH

Unter der Leitung von Felix E. Müller diskutierten UBS-Verwaltungsratspräsident Axel A. Weber und Thomas Knecht (Inhaber und Verwaltungsratspräsident, Knecht Holding AG) am SIFF, inwiefern die Finanzkrise das Verhältnis der Schweizer Realwirtschaft zu den Finanzinstitutionen verändert hat. «Ich beobachte, dass die KMU heute deutlich mehr Bankbeziehungen haben als vor der Finanzkrise», sagte Knecht als Vertreter der Werkplatzes Schweiz. Ausserdem sei es für kleinere Firmen noch aufwändiger und schwieriger geworden, einen Kredit zu bekommen – gerade bei den von den neuen Regulierungen besonders betroffenen Grossbanken. Weber versicherte, dass die UBS nach wie vor an KMU als Kunden interessiert sei und momentan alles daran setze, nach der Finanzkrise verlorene Kunden wieder zurückzugewinnen. Knecht sieht in innovativen, neuartigen Finanzdienstleistern, die zum Beispiel Investoren und Kreditnehmer auf Webplattformen direkt zusammenbringen, eine Chance für KMU. Auch Weber ist der Ansicht, dass es in der Schweiz zusätzliche Player brauche, die zum Beispiel Risikokapital für innovative Startups zur Verfügung stellen. «Ich warne aber vor diesen Schattenbanken, denn diese umgehen die heute geltenden, strengen Regulierungen, und könnten als erste Probleme machen.»