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Jacques de Watteville

Staatssekretär für internationale Finanzfragen

Jacques de Watteville wurde 1951 in Lausanne geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Lausanne und schloss 1973 mit dem Lizenziat ab. 1976 erwarb er an der HEC Lausanne zudem das Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften. Nach Erlangen seines Doktortitels in Rechtswissenschaften begann er 1982 seine diplomatische Karriere mit der Diplomatenausbildung in Bern, Genf und Wien. Vor seiner Ernennung zum Staatssekretär im Eidgenössischen Finanzdepartement im Jahr 2013 war er Gesandter und Botschafter der Abteilung für Wirtschafts- und Finanzfragen des EDA, Botschafter der Schweiz in Syrien und Peking und Chef der schweizerischen Mission bei der Europäischen Union in Brüssel.

keynote | Deutsch

15.00 Uhr

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2014

Staatssekretär de Watteville am SIFF Internationale Marktzugänge für die Schweiz sichern

Jacques de Watteville plädiert für ein starkes Schweizer Finanzzentrum, das über einen weltweiten Marktzugang verfügt. Auch Finanzdienstleistern müsste ein möglichst internationaler und umfangreicher Zugang zu anderen Märkten gewährt werden. Mit Blick auf die derzeitigen Gesetzgebungsprozesse sagte der Staatssekretär für internationale Finanzfragen, man müsse nun eine Balance finden zwischen genügend und zu viel Regulierung. Aus aktuellem Anlass auf den Steuerstreit mit den USA angesprochen, sagte er, er sei froh zu sehen, dass die Credit Suisse und die USA eine Lösung gefunden hätten und der Weg in die Zukunft nun geebnet sei. Es sei für die Schweiz sei es entscheidend, die Vergangenheit aufzuarbeiten – auch mit anderen Ländern.
Auch die derzeitige Diskussion um die Personenfreizügigkeit sprach de Watteville an: Die EU und die Schweiz müssten nun auf beiden Seiten Lösungen finden. Der Volksentscheid habe Unsicherheit geschaffen, was per se nicht gut sei. Man habe nun drei Jahre Zeit, um dieses Problem zu lösen.