Rückblick 2015


Schlussworte

Montag, 29. Juni 2015, 17.30 Uhr

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Podium: «Entwicklung auf den globalen Finanzmärkten»

Montag, 29. Juni 2015, 16.45 Uhr

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Philipp Hildebrand, der ehemalige Direktoriumspräsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und heutige Vice-Chairman der Anlagefirma Blackrock, wies den Blick etwas weg vom Wirtschaftlichen auf das Politische. Zwei grosse Risiken sieht er in diesem Bereich. Zum einen gehe von den europäischen Kämpfern, die in den Krieg nach Syrien und in den Irak gezogen sind, eine gewisse Gefahr aus. Was passiert mit diesen Leuten, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren? Sorgen macht Hildebrand auch, dass sich die Grossmächte möglicherweise nicht mehr zu einem kooperativen Verhalten zusammenraufen können.

UBS-Präsident Axel Weber betonte derweil seinen Optimismus für die Wirtschaft. Man solle nicht jede Schwankung der Wirtschaft gleich als negatives Signal ansehen, sagte er mit Verweis auf das südamerikanische Land Brasilien, dessen Wirtschaft nicht mehr so wächst wie früher. Wichtig sei, dass eine Firma gut aufgestellt ist, um solche Veränderungen des ökonomischen Umfelds auffangen zu können.

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Lawrence H. Summers

Montag, 29. Juni 2015, 16.15 Uhr

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Der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Lawrence Summers, plädierte dafür, mehr Geld in die Infrastruktur zu investieren. In den Industriestaaten gibt es seiner Meinung nach ein Missverhältnis des Sparvolumens und der Investitionsnachfrage. Das sei auch ein Grund, warum die Zinsen so niedrig sind. Die USA hätten seit dem Zweiten Weltkrieg relativ zum Kapitalstock noch nie so wenig in die Infrastruktur investiert wie derzeit. Vor allem auch Europa braucht laut Summers einen Plan, um die Wachstumsschwäche zu überwinden.

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Podium: «Too-big-to-fail»

Montag, 29. Juni 2015, 15.00 Uhr

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Breakout Session: «Erosion der Geschäftsmodelle?»

Montag, 29. Juni 2015, 13.45 Uhr

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Podium: «Währungswettbewerb»

Montag, 29. Juni 2015, 11.35 Uhr

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In einem Diskussionspanel waren sich Axel Weber (UBS), Per Callesen (Dänische Zentralbank) und Akhtar Aziz Zeti (Nationalbank von Malaysia) einig, dass in der Welt kein Währungskrieg ausgebrochen sei. In dieser Hinsicht bestehe in einem Teil der Öffentlichkeit ein falscher Eindruck. Die Währungen würden durch den konjunkturell unterschiedlichen Zustand der Länder beeinflusst. Zudem liege das Zinsniveau gewissermassen bei Null. Damit sind die Zinsen vom wirtschaftlichen Geschehen sozusagen abgekoppelt; ums so mehr schlägt dieses auf die Währungsrelationen durch.

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Podium: «Zukunft des Swiss Banking»

Montag, 29. Juni 2015, 10.45 Uhr

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In einem Diskussionspanel waren sich Axel Weber (UBS), Per Callesen (Dänische Zentralbank) und Akhtar Aziz Zeti (Nationalbank von Malaysia) einig, dass in der Welt kein Währungskrieg ausgebrochen sei. In dieser Hinsicht bestehe in einem Teil der Öffentlichkeit ein falscher Eindruck. Die Währungen würden durch den konjunkturell unterschiedlichen Zustand der Länder beeinflusst. Zudem liege das Zinsniveau gewissermassen bei Null. Damit sind die Zinsen vom wirtschaftlichen Geschehen sozusagen abgekoppelt; ums so mehr schlägt dieses auf die Währungsrelationen durch.

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Thomas Jordan

Montag, 29. Juni 2015, 09.25 Uhr

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«Aufhebung des Mindestkurses war richtige Entscheidung. Das zeigt auch die aktuelle Situation.»

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat in der Nacht am Devisenmarkt zur Stabilisierung des Frankenkurses interveniert. Das sagte SNB-Präsident Thomas Jordan am zweiten Swiss International Finance Forum (SIFF) der NZZ in Bern. Die SNB werde die Lage weiter genau beobachten. Es ist sehr ungewöhnlich, dass sich die SNB konkret zu Interventionen am Markt äussert. Zuletzt hatte sie dies am 15. Januar getan. Normalerweise macht die Nationalbank ihre Eingriffe im Markt nicht öffentlich und kommentiert sie nicht.

Europa sei in einer sehr kritischen Situation durch die Lage in Griechenland, die Bankschliessungen würden wohl zu vermehrter Unruhe führen, sagte Jordan weiter. Im Hinblick auf die EZB zeigte er Verständnis für ihre ganz schwierige Situation. Die Europäische Zentralbank müsse abwägen zwischen Sachzwängen und den eigenen Regeln, um die Schäden in Europa möglichst gering zu halten.

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Ulrich Spiesshofer

Montag, 29. Juni 2015, 08.55 Uhr

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«Gewisse Schweizer Mittelständler wackeln derzeit massiv.»

ABB-Chef Ulrich Spiesshofer sieht einen grossen Konkurrenzvorteil der Schweiz in Gefahr. Hierzulande würden Grosskonzerne, KMU und Banken sehr eng und kompetent zusammenarbeiten. Nachdem der Franken aber mit der neuen Währungspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom 15. Januar weiter erstarkt ist, besteht das Risiko, dass ein Glied dieser Kette schwächer wird. Es geht um die eher kleineren Firmen, die einen Grossteil ihrer Kosten in Franken haben und gleichzeitig Zulieferer von ABB sind. Der Grosskonzern kann es sich laut Spiesshofer nicht leisten, dass Lieferanten wegen des hohen Frankenkurses ausfallen. Diese Gefahr sei nicht übertrieben. Spiesshofer glaubt, dass gewisse mittelständische Unternehmen bereits "massiv wackeln“.

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Eveline Widmer-Schlumpf

Montag, 29. Juni 2015, 08.30 Uhr

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«Die Schweiz ist als kleine, offene Volkswirtschaft vom schwierigen Umfeld besonders betroffen.»

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hält das makroökonomische Umfeld weiterhin für schwierig. Die Schulden würden das Wachstum schwächen, und die lockere Geldpolitik sei insofern unberechenbar, als sie noch Folgen zeitigen könnte, die niemand voraussah. Als kleine offene Volkswirtschaft ist die Schweiz von diesen Verwerfungen besonders betroffen. Umso wichtiger ist es laut Widmer-Schlumpf, dass die Finanzbranche, die Behörden und die Politik einen vertrauensvollen Dialog führen. Die Aufräumarbeiten nach der Finanzkrise von 2008 würden viele Ressourcen verschlingen. Die Bundesrätin stellte dabei aber in Abrede, dass die Schweiz in regulatorischer Hinsicht die Rolle der Musterschülerin einnehmen wolle. Vielmehr sei das Land darauf angewiesen, dass es international einheitliche Regeln gibt, an die sich alle wichtigen Länder halten. Deshalb ist es laut Widmer-Schlumpf auch unerlässlich, dass die Vertreter des Landes in internationalen Gremien mitarbeiten.

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Begrüssung SIFF 2015

Montag, 29. Juni 2015, 08.15 Uhr

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